DFJW – Projekte 2017

‚Aspekte der Pflege in Europa‘ in der deutschen, französischen und polnischen Gesundheits- und Krankenpflege

25. November – 01. Dezember 2017 in Bad Sulza/Deutschland

Zielgruppe: Deutsche, französische und polnische Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege

Partner: Europa-Haus Leipzig e. V.; Med. BFS am Universitätsklinikum Leipzig AöR; IFSI de Forbach (F); PWSZ Tarnów (PL)

Gefördert durch: Deutsch-Französisches Jugendwerk Berlin/Paris (www.dfjw.org)

Projektbeschreibung: Die erste Projektwoche findet in Deutschland, genauer gesagt in Thüringen in einer Jugendherberge zwischen Erfurt, Weimar und Jena statt. Neben dem Vergleich der Ausbildungen und der Arbeitswelt, in der Fragen wie ‚die Kompetenzen einer Krankenschwester/eines Krankenpflegers‘ nachgegangen werden, liegt der Akzent auf dem deutschen System der Gesundheits- und Krankenpflege. Die anstehende Reform der Pflegeausbildung in Deutschland wird dabei auch eine Rolle spielen. Die Teilnehmer besichtigen während eines Exkursionstages das Universitätsklinikum Leipzig und deren Ausbildungseinrichtungen. So können durch Sprachanimation und Diskussionsrunden in trinationalen Gruppen die jeweils anderen Arbeitsweisen, Schwerpunkte und kulturellen Hintergründe kennengelernt werden. Auch die kulturell sensible Pflege in den immer heterogener werdenden Gesellschaften der EU soll dabei eine Rolle spielen.
Leipzig bietet während der Exkursionen der Gesamtgruppe für die Projektwoche viel Sehenswertes und Interessantes. Sprachanimation sowie Kommunikationstrainings runden das Programm ab.


Rückblick zum Projekt ‚Aspekte der Pflege in Europa‘ in der deutschen, französischen und litauischen Gesundheits- und Krankenpflege

1. Teil: 23. September – 29. September 2017 in Eisenberg/Deutschland

Zielgruppe: deutsche, französische und litauische Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege

Partner: Europa-Haus Leipzig e. V.; SBBS für Gesundheit und Soziales Jena; IFSI Rabelais Paris (F); Panevezys College – PanKo MFMS (LT)

Gefördert durch: Deutsch-Französisches Jugendwerk Berlin/Paris (www.dfjw.org)

Der thematische Fokus lag bei der ersten Phase des Austauschs auf:

  • der Vorstellung des deutschen Ausbildungssystems und dem Vergleich mit dem litauischen und französischen Ausbildungssystem,
  • dem Erfahrungsaustausch der Auszubildenden und Studenten,
  • der kulturellen Entdeckung Thüringens und Deutschlands,
  • dem Interkulturellen Lernen und interkulturellen Austausch,
  • dem spielerischen Ausprobieren und Lernen der drei Sprachen, sowie der Anwendung von Kommunikationsstrategien

Die Teilnehmer haben

  • einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungssysteme und Aufgaben der Auszubildenden erhalten,
  • gelernt wie das deutsche Ausbildungssystem aufgebaut ist und wie und wo die Auszubildenden lernen und ihre Praktika absolvieren,
  • Erfahrungen des interkulturellen Lernens durch den Austausch mit den Teilnehmern gesammelt,
  • die anderen Kulturen durch die Teilnehmer entdeckt,
  • einen kulturellen Einblick von Thüringen erhalten,
  • durch Kooperationsspiele und Sprachanimation eine gute Gruppendynamik aufgebaut,
  • Sprachbarrieren und Hemmungen eine andere Sprache anzuwenden, durch Sprachanimation, Methoden nonverbaler Kommunikation und Gruppenarbeiten überwunden,
  • gelernt selbständig in trinationalen Gruppen zu arbeiten,
  • gelernt auf andere zuzugehen,

Durch die Anwesenheit von drei interkulturellen Teamerinnen aus den jeweiligen Ländern und durch regelmäßigen Evaluationen, Reflexionsrunden und Teamer-Treffen, wurde die pädagogische Qualität der Begegnung gesichert.

 

Projektbeschreibung: Dieser Projektzyklus beginnt in Thüringen, genauer gesagt im Mühltal bei Eisenberg. Ein interkulturell gestaltetes Programm erwartet die Teilnehmer. Beim Vergleich der Ausbildungsgänge in der Pflege in den drei Ländern sowie der Arbeitswelt in Kliniken und Krankenhäusern werden auch Fragen wie ‚die Kompetenzen einer Krankenschwester‘ thematisiert. Das Gesundheitssystem in Deutschland wird den Auszubildenden aus Frankreich und Litauen durch die deutschen Auszubildennden vorgestellt. Dabei zeichnen sich zwei Ebenen ab: die Struktur des Gesundheitswesens und der Krankenkassen sowie die Ebene der Einrichtungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, also Finanzierungs- und Sachebene. So werden Kenntnisse zum Beruf erweitert und vertieft. Ergänzt wird das Programm durch Sprachanimation und Diskussionsrunden in trinationalen Gruppen. Kulturen und Mentalitäten werden kennen gelernt. Besuche und Besichtigungen runden das Programm ab. Und natürlich wird es Zeit geben, um Thüringen sowie Jena, der Ausbildungsort der deutschen Teilnehmenden, kennen zu lernen.