DFJW – Projekte 2018

 

Neuer Projektzyklus ‚Aspekte der Pflege in Europa‘ in der deutschen und französischen Gesundheits- und Krankenpflege

1. Teil: 02. Dezember – 08. Dezember 2018 in Weimar/Deutschland

 

 

 

 

 

Zielgruppe: deutsche und französische Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege

Partner: Europa-Haus Leipzig e. V.; Staatliche Berufsbildende Schule Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera (D); Institut de Formation en Soins Infirmiers de Brumath (F)

Der thematische Fokus liegt bei der ersten Phase des Austauschs auf:

  • der Vorstellung des deutschen Ausbildungssystems und dem Vergleich mit dem französischen Ausbildungssystem,
  • dem Erfahrungsaustausch der Auszubildenden und Studenten,
  • der kulturellen Entdeckung Thüringens und Deutschlands,
  • dem Interkulturellen Lernen und interkulturellen Austausch,
  • dem spielerischen Ausprobieren und Lernen der zwei Sprachen, sowie der Anwendung von Kommunikationsstrategien

Die Teilnehmer werden

  • einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungssysteme und Aufgaben der Auszubildenden erhalten,
  • lernen, wie das deutsche Ausbildungssystem aufgebaut ist und wie und wo die Auszubildenden lernen und ihre Praktika absolvieren,
  • Erfahrungen des interkulturellen Lernens durch den Austausch mit den Teilnehmern sammeln,
  • die anderen Kulturen über die Teilnehmer entdecken,
  • einen kulturellen Einblick in die Region Thüringen erhalten,
  • durch Kooperationsspiele und Sprachanimation eine gute Gruppendynamik aufbauen,
  • Sprachbarrieren und Hemmungen eine andere Sprache anzuwenden, durch Sprachanimation, Methoden nonverbaler Kommunikation und Gruppenarbeiten überwinden,
  • lernen selbständig in trinationalen Gruppen zu arbeiten,
  • lernen auf andere zuzugehen,

Durch die Anwesenheit von drei interkulturellen Teamerinnen aus den beiden Ländern und durch regelmäßige Evaluationen, Reflexionsrunden und Teamer-Treffen, wird die pädagogische Qualität der Begegnung gesichert.

Projektbeschreibung: Dieser Projektzyklus beginnt in Thüringen, genauer gesagt in Weimar. Ein interkulturell gestaltetes Programm erwartet die Teilnehmer. Beim Vergleich der Ausbildungsgänge in der Pflege in den beiden Ländern sowie der Arbeitswelt in Kliniken und Krankenhäusern werden auch Fragen wie ‚die Kompetenzen einer Krankenschwester‘ thematisiert. Das Gesundheitssystem in Deutschland wird den Auszubildenden aus Frankreich durch die deutschen Auszubildennden vorgestellt. Dabei zeichnen sich zwei Ebenen ab: die Struktur des Gesundheitswesens und der Krankenkassen sowie die Ebene der Einrichtungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, also Finanzierungs- und Sachebene. So werden Kenntnisse zum Beruf erweitert und vertieft. Ergänzt wird das Programm durch Sprachanimation und Diskussionsrunden in binationalen Gruppen. Kulturen und Mentalitäten werden kennen gelernt. Besuche und Besichtigungen runden das Programm ab. Und natürlich wird es Zeit geben, um Thüringen sowie Gera, der Ausbildungsort der deutschen Teilnehmenden, kennen zu lernen.


Begegnung für Auszubildende im Bereich Garten- und Landschaftsbau aus Polen, Frankreich und Deutschland

22. September – 28. September 2018 in Bad Schandau/Deutschland

Zielgruppe: Deutsche, französische und polnische Auszubildende der Garten. und Landschaftsarchitektur

Partner: Europa-Haus Leipzig e. V.; BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung in Dresden (D); Association Gwennilli Quimper (F); ZSCKR Nowosielce (PL)

Gefördert durch: Deutsch-Französisches Jugendwerk Berlin/Paris (www.dfjw.org)

Projektbeschreibung: Die Projektwoche findet in Deutschland, genauer gesagt in Sachsen in einer Jugendherberge in der Sächsischen Schweiz statt. Neben dem Vergleich der Ausbildungen und der Arbeitswelt, in der Fragen zur Gartengestaltung, Nachhaltigkeit und den Besonderheiten der jeweiligen Vegetationsbedingungen besprochen werden, liegt der Akzent auf der praktischen Umsetzung dieser Kenntnisse bei der Anlage eines Weges. Die Teilnehmer besichtigen während eines Exkursionstages die Stadt Dresden und den Nationalpark Sächsische Schweiz. Durch Sprachanimation und Diskussionsrunden in trinationalen Gruppen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die jeweils anderen Arbeitsweisen, Schwerpunkte der Berufsausbildung und kulturellen Hintergründe kennenzulernen.