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"Europa ist meine Zukunft, wenn..."

grafik e-partizipation 0Vor fünfzig Jahren legten der französische Staatpräsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer mit dem Elysée-Vertrag, dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den Grundstein für ein friedliches und stabiles Europa. In seiner Rede an die deutsche Jugend im September 1962 betonte de Gaulle unter tosendem Applaus, dass es an der Jugend sei, die Zukunft Europas mit zu gestalten.Das gilt auch heute noch. Wie sollen Europa und die europäische Politik in den kommenden 50 Jahren Eurer Meinung nach aussehen? Was muss sich ändern, was muss verbessert werden? Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) führt zur Feier von 50 Jahren deutsch-französischer Freundschaft ein ePartizipations-Projekt durch. Unter dem Leitsatz „Europa ist meine Zukunft, wenn…“ möchten wir erfahren, wie sich heutige junge Europäer ihre Zukunft in Europa wünschen. Junge Deutsche und Franzosen zwischen 13 und 30 Jahren können im ePartizipations-Projekt ihre Wünsche und Forderungen an die Politik einreichen, sich auf der Plattform mit anderen Europäern vernetzen und gemeinsam die Zukunft Europas diskutieren.Die Online-Konsultation des ePartizipation-Projektsbesteht aus drei Phasen.

    1. Während der ersten Phase, von Oktober 2012 bis Januar 2013, konnten sich junge Deutsche und Franzosen zu den Themen Bildung, Arbeit und Umwelt äußern. Diese wurden anhand einer Facebook-Umfrage festgelegt. 

    2. Von Januar bis April 2013, der zweiten Phase, haben die Teilnehmer Vorschläge zu den Themen politische Teilhabe, Wirtschaft und kulturelle Vielfalt eingereicht. 

    3. Bis zum 10. Juni 2013 läuft die dritte und letzte Phase, in der die registrierten Teilnehmer ihre Ideen und Vorschläge zu den drei hochaktuellen Themen Familie, Medien und Jugendarbeitslosigkeit einreichen können. Auch aus diesen Vorschlägen werden abschließend die dreißig populärsten Beiträge durch eine Online-Abstimmung in der dritten Juniwoche gewählt.

Die beliebtesten Beiträge und Forderungen aller drei Phasen werden Ende Juni 2013 in einem Dokument, dem „Appell der deutschen und französischen Jugend an die Politik“, zusammengefasst und am 5. Juli 2013 offiziell von jugendlichen Teilnehmern des Projekts an politische Entscheidungsträger überreicht.Projekt-Video:

Macht mit auf http://konsultation.dfjw.org, Eure Meinung zählt!

 

 

      Das Deutsch-Französische

Jugendwerk

 

 

InfoPoint Europa-Haus Leipzig e. V.

                  

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Das Deutsch-Französische Jugendwerk – DFJW (frz. Office Franco-Allemand pour la Jeunesse - OFAJ) ist eine internationale Organisation, welche die deutsch-französische Zusammenarbeit fördert. Die zentrale Aufgabe des DFJW ist es, die Beziehung zwischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Fachkräften der Jugendarbeit in Deutschland und Frankreich gleichermaßen zu intensivieren, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und ihnen dabei die Möglichkeit zu bieten, die Kultur ihres Nachbarn besser zu verstehen.

Das DFJW hat sich zum Ziel gesetzt Schlüsselkompetenzen für Europa an junge Menschen zu vermitteln, interkulturelles Lernen zu ermöglichen und in Form von deutsch-französischen Jugendaustauschs Erfahrungen in der Versöhnungsarbeit an andere Länder weiterzugeben.

Dabei unterstützt es u.a. Schüleraustauschs und Schulaufenthalte, Praktika- und Jobvermittlung, Sprachkurse, Studentenaustauschs oder freiwilliges Engagement in Form des Deutsch-Französischen Freiwilligendienstes.

Seit 2006 ist der Europa-Haus Leipzig e. V. offizieller InfoPoint des Deutsch-Französischen Jugendwerks.

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Darüber hinaus unterstützen wir das Jugendwerk bei der Umsetzung verschiedener Pilotprojekte, wie Konferenzen, Deutsch-Französischen Tagen u.ä., sind bei der Suche nach lokalen Medienpartner behilflich und suchen Teilnehmer und Zielgruppen für diese Projekte.

Die meisten der von uns unterstützen Projekte siedeln sich im Bereich Auszubildendenaustausch an.

 

 

 

Als InfoPoint besteht unsere Hauptaufgabe darin junge Leute über die Mögichgkeiten, die Ihnen das DFJW bietet zu informieren. Dazu gehört sowohl die Beratung zu den unterschiedlichen Förderprogrammen im Bereich Schüleraustausch, Freiwilligen-dienst oder Jugend-begegnung, als auch die Vermittlung in Projekte des DFJW.

 


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Für das Jahr 2012 sind folgende Projekte in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk geplant:


'Rettung und Pflege in Europa'

für deutsche, französische und polnische Rettungssanitäter und Krankenpfleger

23. - 29. September 2012 in Katowice (Polen)

Zielgruppe: deutsche, französische und polnische Auszubildende zum Rettungssanitäter oder zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Partner: Gwennili Quimper (F); Szkola Policealna Województwa Slaskiego Katowice (PL)

Gefördert durch: Deutsch-Französisches Jugendwerk Paris/Berlin

Projekt: Dies ist das letzte Seminar im Rahmen eines dreiteiligen Seminarzyklus, der 2011 in Deutschland begann, im Frühjahr 2012 in Frankreich fortgeführt wurde und nun in Polen enden wird. Die Teilnehmer kommen aus Rettungs- und Pflegeberufen und es sind immer dieselben Teilnehmer, die an den drei Wochenseminaren teilnehmen. Dies soll ermöglichen, die Strukturen der Gesundheits- und Pflegeberufe in den drei beteiligten Ländern kennen zu lernen, zu vergleichen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zu diskutieren.. Die verschiedenen Ausbildungsgänge in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Rettungsassistenz werden ebenfalls verglichen und Berufschancen, Berufsethos aber auch der Alltag in Rettung und Pflege thematisiert. Die Teilnehmer können so in kleinen dreisprachigen Teams zusammen arbeiten, interkulturell miteinander lernen und voneinander profitieren.



'Aspekte der Pflege in Europa'

in der deutschen, französischen und litauischen Gesundheits- und Krankenpflege

07. - 13. Oktober 2012 in Panevėžys (Litauen)

Zielgruppe: deutsche, französische und litauische Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege

Partner: Gwennili Quimper (F); Panevėžio kolegija Panevėžys (LT)

Gefördert durch: Deutsch-Französisches Jugendwerk Paris/Berlin

Projekt: Nach einer ersten Begegnungswoche in Frankreich fand die zweite Woche dieses dreiteiligen Projektes in Deutschland statt. Nun erwartet die Teilnehmer aus den beteiligten drei Ländern auch in Litauen ein interkulturell gestaltetes Programm. Neben dem Vergleich der Ausbildungscurricula und des Arbeitsalltags auf den Stationen verschiedener Krankenhäuser in Frankreich, Deutschland und Litauen, sollen Fragen zu den Kompetenzen einer Krankenschwester oder Bedeutung von kultursensibler Pflege der Patienten nachgegangen werden. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, einen Vormittag in deutsch-französisch-litauischen Teams im Krankenhaus zu arbeiten. So können durch Feedbacks und Diskussionen in trinationalen Gruppen Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Erfahrungen und eigene Überlegungen thematisiert werden. Durch Sprachanimationsaktivitäten und interkulturelles Lernen werden die jeweils anderen Kulturen kennengelernt und klarer wahrgenommen.

 


 

'Zur Zukunft der Altenpflege in Europa'

Eine Fahrt deutscher Auszubildender nach Süd-West-Frankreich

14. - 20. Oktober 2012 in Pau (Frankreich)

Zielgruppe: Deutsche Auszubildende in der Altenpflege

Partner: Roudel Ladern s/L (F)

Gefördert durch: Deutsch-Französisches Jugendwerk Paris/Berlin

Projekt: Dies wird die erste Fahrt einer Gruppe deutscher Auszubildender im Bereich der Altenpflege nach Frankreich sein. Die Teilnehmer lernen Frankreich aus ihrer Berufsperspektive kennen, beschäftigen sich mit dem Berufsbild des Altenpflegers in Frankreich sowie mit der dortigen Ausbildung. Sowohl stationäre als auch mobile Pflegeeinrichtungen werden besichtigt und sollen den Alltag im Beruf visualisieren und Gespräche mit französischem Pflegepersonal ermöglichen. Sprachanimation und Landeskunde gehören genauso zum Programm wie die Erkundung des Departements Pyrénées-Atlantiques. Somit wird das interkulturelle Lernen unter den deutschen Teilnehmern und ihren französischen Gastgebern befördert.

 

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten für junge Leute in Frankreich, gibt es hier und hier.

 
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