Simulation Europäisches Parlament in Dresden

Jetzt anmelden zur ersten Simulation Europäisches Parlament (SIMEP) in Dresden!

Du probierst gerne etwas Neues aus? Du diskutierst und debattierst gerne? Du willst wissen, wie es ist, einmal Abgeordnete*r des Europäischen Parlaments zu sein? Dann bist Du bei der ersten SIMEP in Sachsen am 24. März 2017 genau richtig!

Weitere Infos und die Anmeldung gibt es HIER.

Künstler, Freunde, Emigranten – Paris 1935-1960

Gedenken an Otto Freundlich – Fotografien von Willy Maywald

Eine Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Willy Maywald, der das Pariser Künstlerleben von 1935-1960 als Fotograf dokumentierte. Einen Schwerpunkt bilden dabei Fotografien, die Otto Freundlich und sein Schaffen abbilden.

Freundlich wurde in Stolp (heute Słupsk, Polen) geboren. Sein Leben führte ihn nach Paris, wo er in den legendären Künstlerkreisen der Zwischenkriegszeit verkehrte und ausstellte. Er lebte u.a. mit dem jungen Picasso unter einem Dach und gilt als einer der ersten abstrakten Künstler. Im nationalsozialistischen Deutschland galt sein Werk als „entartete Kunst“. Er ist 1943 im deutschen NS-Konzentrationslager Majdanek umgekommen.

Willy Maywald war einer der wichtigsten Fotografen im Paris der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Handwerk erlernte er in den Werkkunstschulen in Krefeld, Köln und Berlin, die seine avantgardistische Formensprache prägten. 1932 zog es ihn an die Seine, wo er mit vielen Protagonisten der künstlerischen Moderne Freundschaft schloss und diese bei ihrer Arbeit, in ihren Ateliers und im Leben fotografierte.

Eine Ausstellung der Association Willy Maywald in Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig und der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur. Mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin/Filiale Leipzig und des Institut français Leipzig.

Die Ausstellung wird am 19. Januar 2017 um 18:30 Uhr eröffnet und ist bis 16. März 2017 während der Öffnungszeiten des Europa-Hauses und der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur bzw. des Polnischen Instituts Berlin/Filiale Leipzig am Markt 10 in Leipzig zu sehen.

Was haben wir in Sachsen überhaupt von der EU?

#wtf?! In Brüssel herrscht ein diktatorischer Beamtenapparat und nimmt uns aus wie eine Weihnachtsgans!
Das hört man ja in letzter Zeit öfter mal im Netz.
Wie stehts denn um die Demokratie in Europa? Und was haben wir überhaupt hier in Sachsen davon?

Mehr Infos zum Projekt #wtf?! wissen.thesen.fakten und Unterrichtsmaterial gibt es bei der Sächssichen Landeszentrale für politische Bildung.

 

Vortrag und Podiumsdiskussion

Massengrab Mittelmeer vor der Festung Europa

…oder gibt es eine menschenwürdige Lösung der sogennanten Flüchtlingskrise?

30. Oktober 2016, 17:30 Uhr
Ariowitsch-Haus, Saal, Hinrichsenstraße 14, 04105  Leipzig

Seit dem Jahr 2000 sind im Mittelmeer mehr als 30.000 Menschen ertrunken – auf der Flucht aus ihrer Heimat, auf der Suche nach einem sicheren Leben. Nachdem der Weg über die Balkanroute im Sommer 2015 zeitweilig offenstand, wird nun erneut zwischen Afrika und Griechenland bzw. Italien massenhaft im Mittelmeer ertrunken.
Wie kann diese Tragödie verhindert werden? Welche Grund- und Menschenrechte stehen jedem einzelnen Flüchtling zu? Wie viele Menschen sind wir aus rechtlichen oder ethischen Gründen aufzunehmen verpflichtet? Fragen über Fragen, um deren Beantwortung wir ringen müssen.

Vortrag: Percy MacLean, Jurist
Podiumsgäste: Gisela Kallenbach, ehem. MEP/MdL und Prof. Dr. Nikolaos Psarros, Philosophisches Institut der Universität Leipzig
Moderator: Kostas Kipuros, Journalist

Einladung als PDF

Eine Veranstaltung von:

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Unterstützt von:

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Europäische Mobilitätswoche

Die EURde-emw_logo-3linesOPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die perfekte Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen. Jedes Jahr, vom 16. bis 22. September werden im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE innovative Verkehrslösungen ausprobiert: So werden beispielsweise Parkplätze und Straßenraum umgenutzt, neue Fuß- und Radwege eingeweiht, Elektro-Fahrzeuge getestet, Schulwettbewerbe ins Leben gerufen und Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr durchgeführt. Dadurch zeigen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.

Die Stadt Leipzig lädt alle Bürgerinnen und Bürger vom 16.-22. September 2016 zur Europäischen Mobilitätswoche ein. Zahlreiche Verbände, Vereine und Unternehmen bieten ein buntes Programm und laden die ganze Woche zu verschiedenen Veranstaltungen rund um alternative Mobilität ein. Interessierte können anhand spannender Aktionen spielerisch einen Blick in die Zukunft werfen und die Mobilität von Morgen kennenlernen.

Der Startschuss für die Europäische Mobilitätswoche fällt am 17. September 2016 beim Mobilitätsfest auf dem Marktplatz und alle sind herzlich willkommen neue Wege in Richtung Zukunftsmobilität zu probieren!

Veranstaltungsreihe: Arbeitsplatz Europa

Im Gespräch mit Europäerinnen und Europäern

ArbeitsplatzEuropa_grauDie Veranstaltungsreihe „Arbeitsplatz Europa“ informiert am Beispiel europäischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Leipzig über die Möglichkeiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa.

Wir laden Europäerinnen und Europäer, die in Leipzig leben und arbeiten ein, sich vorzustellen und mit anderen Leipzigern und Leipzigerinnen ins Gespräch zu kommen. Jedes beliebige Berufsfeld verfügt über zahlreiche Anknüpfungspunkte für Vergleiche, Fragen, Perspektivwechsel in Bezug auf die beruflichen Rahmenbedingungen im Herkunftsland. Unterstrichen wird dies durch die interessanten Lebensgeschichten und spannenden Erfahrungen, die die vorgestellten Personen mit Sicherheit mitbringen. Mit dieser Veranstaltungsreihe sollen insbesondere die positiven Seiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa vorgestellt und gleichzeitig Vorurteile über den Missbrauch von Sozialleistungen abgebaut werden.

Während der Interkulturellen Wochen 2016 finden drei Veranstaltungen der Reihe statt:

Montag, 26. September, 18 Uhr
Martina Mazániková und Jana Koreňová (Slowakei)

Dienstag, 27. September, 18 Uhr
Sibylle Meier-Klodt (Bulgarien)

Mittwoch, 28. September, 19 Uhr
Fabrizia und Elio Curti (Italien)

Und für diejenigen, die gern in Frankreich arbeiten möchten:

Donnerstag, 22. September, 17:30 Uhr
Institut Francais Leipzig, Thomaskirchhof 20
Arbeiten beim Nachbarn – deutsch-französische Arbeitswelten

 

Veranstaltungsreihe: Herkunftsländer, Fluchtursachen und Willkommenskultur

Über die Situation von Geflüchteten in ihren Heimatländern und in Deutschland

© European Union , 2015  Photo: Cristof Echard

Aufnahme, Verteilung und Integration von Geflüchteten in Europa: Diese Themen sind ist seit September 2015 verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und dominieren den politischen Diskurs auf europäischer Ebene wie auch in vielen Mitgliedstaaten. Die europäischen Staaten sind sich über eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik uneinig und kommen dadurch nur sehr langsam in dafür notwenigen Entscheidungsprozessen voran.

Ein Aspekt, der in den aktuellen Diskussionen überraschend wenig Aufmerksamkeit erfährt, sind die Ursachen der Fluchtbewegungen, die wir momentan in zahlreichen Regionen der Welt beobachten können. Zweifellos spielen Krieg, politische Gewalt und ökonomische Perspektivlosigkeit in vielen Fällen eine entscheidende Rolle. Doch wie stellt sich die Situation in den Herkunftsregionen der Geflüchteten konkret dar? Unter welchen Bedingungen leben die Menschen in ihren Heimatländern und was veranlasst sie dazu, dass sie diese verlassen?

In unserer Veranstaltungsreihe, die während der Interkulturellen Wochen 2016 stattfindet, setzen wir uns mit diesen Fragen auseinander. Eingeladen haben wir ReferentInnen und Refernten, die uns über die politische und gesellschaftliche Lage in den Herkunftsregionen der Geflüchteten informieren, aber auch der Frage nachgehen, wie es gelingen kann, Geflüchtete als gleichberechtigte Mitglieder an der Gesellschaft in Deutschland teilhaben zu lassen.

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Terminen werden demnächst auf unserer Veranstaltungsseite veröffentlicht und im Programmheft der Interkulturellen Wochen 2016, das demnächst erscheint.

Veranstalter: ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und Europa-Haus Leipzig e.V.

Gefördert: von der Bundeszentrale für politische Bildung

Offener Brief von elf europäischen Bürgermeistern zum Weltflüchtlingstag

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni veröffentlichten die Bürgermeister von 11 europäischen Großstädten einen offenen Brief, mit dem sie sich an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk sowie an die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten wenden

Sie fordern, dass sich die Art und Weise, ändern müsse, wie in Europa die Flüchtlingsdebatte geführt wird: „Unsere Erfahrung sagt uns, dass wir die Debatte auf europäischer Ebene neu ausrichten müssen. Zu viel wird über Quoten, Zahlen und Grenzen gesprochen und zu wenig über Menschen. Es sind Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut fliehen. Wie wir mit ihnen umgehen, wenn sie in unsere lokalen Gemeinden kommen wird ganz entscheidend für den Erfolg einer langfristigen Integration und den sozialen Zusammenhalt in Europa sein.“

Die 11 Unterzeichner betonen in ihrem Brief außerdem, dass es vor allem die großen Städte sind, welche die Mehrheit der Flüchtlinge aufnehmen werden und für ihre Integration sorgen müssen.

Die 11 Bürgermeister aus Nantes, Birmingham, Barcelona, Florenz, Gent, Leipzig, Ljubljana, Rotterdam, Stockholm, Wien und Warschau bilden den Vorstand des europäischen Städtenetzwerks EUROCITIES, das sich der Stärkung kommunaler Belange im EU-Kontext widmet und die größeren europäischen Städte als politische Einheit gegenüber der EU vertritt.