Künstler, Freunde, Emigranten – Paris 1935-1960

Gedenken an Otto Freundlich – Fotografien von Willy Maywald

Eine Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Willy Maywald, der das Pariser Künstlerleben von 1935-1960 als Fotograf dokumentierte. Einen Schwerpunkt bilden dabei Fotografien, die Otto Freundlich und sein Schaffen abbilden.

Freundlich wurde in Stolp (heute Słupsk, Polen) geboren. Sein Leben führte ihn nach Paris, wo er in den legendären Künstlerkreisen der Zwischenkriegszeit verkehrte und ausstellte. Er lebte u.a. mit dem jungen Picasso unter einem Dach und gilt als einer der ersten abstrakten Künstler. Im nationalsozialistischen Deutschland galt sein Werk als „entartete Kunst“. Er ist 1943 im deutschen NS-Konzentrationslager Majdanek umgekommen.

Willy Maywald war einer der wichtigsten Fotografen im Paris der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Handwerk erlernte er in den Werkkunstschulen in Krefeld, Köln und Berlin, die seine avantgardistische Formensprache prägten. 1932 zog es ihn an die Seine, wo er mit vielen Protagonisten der künstlerischen Moderne Freundschaft schloss und diese bei ihrer Arbeit, in ihren Ateliers und im Leben fotografierte.

Eine Ausstellung der Association Willy Maywald in Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig und der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur. Mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin/Filiale Leipzig und des Institut français Leipzig.

Die Ausstellung wird am 19. Januar 2017 um 18:30 Uhr eröffnet und ist bis 16. März 2017 während der Öffnungszeiten des Europa-Hauses und der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur bzw. des Polnischen Instituts Berlin/Filiale Leipzig am Markt 10 in Leipzig zu sehen.

Veranstaltungsreihe: Arbeitsplatz Europa

Im Gespräch mit Europäerinnen und Europäern

ArbeitsplatzEuropa_grauDie Veranstaltungsreihe „Arbeitsplatz Europa“ informiert am Beispiel europäischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Leipzig über die Möglichkeiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa.

Wir laden Europäerinnen und Europäer, die in Leipzig leben und arbeiten ein, sich vorzustellen und mit anderen Leipzigern und Leipzigerinnen ins Gespräch zu kommen. Jedes beliebige Berufsfeld verfügt über zahlreiche Anknüpfungspunkte für Vergleiche, Fragen, Perspektivwechsel in Bezug auf die beruflichen Rahmenbedingungen im Herkunftsland. Unterstrichen wird dies durch die interessanten Lebensgeschichten und spannenden Erfahrungen, die die vorgestellten Personen mit Sicherheit mitbringen. Mit dieser Veranstaltungsreihe sollen insbesondere die positiven Seiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa vorgestellt und gleichzeitig Vorurteile über den Missbrauch von Sozialleistungen abgebaut werden.

Während der Interkulturellen Wochen 2016 finden drei Veranstaltungen der Reihe statt:

Montag, 26. September, 18 Uhr
Martina Mazániková und Jana Koreňová (Slowakei)

Dienstag, 27. September, 18 Uhr
Sibylle Meier-Klodt (Bulgarien)

Mittwoch, 28. September, 19 Uhr
Fabrizia und Elio Curti (Italien)

Und für diejenigen, die gern in Frankreich arbeiten möchten:

Donnerstag, 22. September, 17:30 Uhr
Institut Francais Leipzig, Thomaskirchhof 20
Arbeiten beim Nachbarn – deutsch-französische Arbeitswelten