Bretonische Inspirationen in Leipzig

Nach einem Besuch der Macher des Leipziger Hörspielsommers beim Radio- und Audiokunstfestival Longueur d’ondes (Wellenlängen) in Brest hat sich zum diesjährigen Leipziger Hörspielsommer eine besondere Kooperation zwischen Sachsen und der Bretagne ergeben. Inspiriert dem Besuch in der Bretagne ist beim diesjährigen Hörspielsommer ein internationales Fenster mit bretonisch-franzöischer Beteiligung entstanden. Lesen Sie dazu mehr im auch ansonsten sehr interessanten Programm des Leipziger Hörspielsommers.

Am Vorabend des französischen Nationalfeiertages gibt es folgendes deutsch-französisch-bretonisches Programm zu hören und zu sehen.

Donnerstag, 13. Juli

Familienprogramm: Enfants terribles

16:00 Uhr — Der kleine Nick
16:30 Uhr — LIVE: Das Lamm, das kein Schaf sein wollte  (mit der Bretonin Laure le Cloarec)
17:00 Uhr — Simpel

Abendprogramm: Frankokakophonie

18:15 Uhr — Der Wind von Rivesaltes. Geschichte eines europäischen Lagers
19:30 Uhr — Los gritos de Mexico
20:30 Uhr — Le Chagrin (Julie et Vincent)
21:30 Uhr — LIVE: Ickelsamers Alphabet

Wir wünschen den Organisatoren des Hörspielsommers ein gelungenes Festival und immer eine volle Wiese am Leipziger Richard-Wagner-Hain.

Geheimnisse der Bretagne

Wir laden herzlich ein zu einem Bretagne-Abend im Polylogue am Donnerstag, 04. Mai 2017, 18 Uhr:

Die Bretagne steckt wie kaum eine andere Region an der französischen Atlantikküste voller Legenden und Geheimnisse. Kennen Sie die Geschichte von König Gradlon und der Stadt Ys? Was verbirgt sich hinter den Dolmen und Menhiren? Wo gibt es die besten Jakobsmuscheln und was ist der Unterschied zwischen Crêpes und Galettes?

Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen in Vortrag und Gespräch Dr. Michael Krause, ein ausgewiesener Kenner der Bretagne. Dazu gibt es eine kleine Verkostung bretonischer Spezialitäten.

Der Veranstaltungsort – die sympathische internationale Buchhandlung Polylogue in Leipzig-Lindenau hält Bücher über die Bretagne bereit und macht Appetit auf einen sommerlichen Aufenthalt in der Partnerregion Sachsens.

 

Ratgeber: Studieren in Frankreich

Sie möchten einige Zeit in Frankreich leben? Dort studieren, ein Praktikum oder eine Ausbildung absolvieren? Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz hat einen Online-Ratgeber herausgegeben, der bei der Vorberitung helfen kann:

Der kostenlose Leitfaden beantwortet alle Fragen, die sich vor, während und nach dem Frankreich-Aufenthalt stellen. Auch komplizierte Sachverhalte wie Krankenversicherungen oder Mietverträge werden auf verständliche Art und Weise erklärt. Außerdem enthält der Ratgeber praktische Tipps für das Leben im Gastland. Und mittels interaktiver Links werden Sie sofort auf die Internetseiten der gewünschten Ansprechpartner weitergeleitet. Mit diesem Leitfaden leistet das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. einen weiteren Beitrag, die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen zu fördern und hilft ihnen dabei, den Alltag im Nachbarland zu meistern.

#pulseofeurope Leipzig

Zeichen setzen für die Zukunft Europas – Leipzig

© European Communities , 2004 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Georges Boulougouris

Wir wollen in den Straßen Europas sichtbar und hörbar sein.

Wir treffen uns jeden Sonntag um 14 Uhr auf dem Nikolaikirchhof.
30. April: Frankreich

Wir wollen ein Zeichen setzen! Ein Zeichen, dass sich viele Menschen aktiv für den Erhalt eines demokratischen und rechtsstaatlichen, vereinten Europas einsetzen. Menschen, die die aktuellen (welt-)politischen Entwicklungen mit Sorge betrachten, aber dennoch nicht resignieren, sondern sie beeinflussen möchten.

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Künstler, Freunde, Emigranten – Paris 1935-1960

Gedenken an Otto Freundlich – Fotografien von Willy Maywald

Eine Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Willy Maywald, der das Pariser Künstlerleben von 1935-1960 als Fotograf dokumentierte. Einen Schwerpunkt bilden dabei Fotografien, die Otto Freundlich und sein Schaffen abbilden.

Freundlich wurde in Stolp (heute Słupsk, Polen) geboren. Sein Leben führte ihn nach Paris, wo er in den legendären Künstlerkreisen der Zwischenkriegszeit verkehrte und ausstellte. Er lebte u.a. mit dem jungen Picasso unter einem Dach und gilt als einer der ersten abstrakten Künstler. Im nationalsozialistischen Deutschland galt sein Werk als „entartete Kunst“. Er ist 1943 im deutschen NS-Konzentrationslager Majdanek umgekommen.

Willy Maywald war einer der wichtigsten Fotografen im Paris der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Handwerk erlernte er in den Werkkunstschulen in Krefeld, Köln und Berlin, die seine avantgardistische Formensprache prägten. 1932 zog es ihn an die Seine, wo er mit vielen Protagonisten der künstlerischen Moderne Freundschaft schloss und diese bei ihrer Arbeit, in ihren Ateliers und im Leben fotografierte.

Eine Ausstellung der Association Willy Maywald in Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig und der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur. Mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin/Filiale Leipzig und des Institut français Leipzig.

Die Ausstellung wird am 19. Januar 2017 um 18:30 Uhr eröffnet und ist bis 16. März 2017 während der Öffnungszeiten des Europa-Hauses und der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur bzw. des Polnischen Instituts Berlin/Filiale Leipzig am Markt 10 in Leipzig zu sehen.

Veranstaltungsreihe: Arbeitsplatz Europa

Im Gespräch mit Europäerinnen und Europäern

ArbeitsplatzEuropa_grauDie Veranstaltungsreihe „Arbeitsplatz Europa“ informiert am Beispiel europäischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Leipzig über die Möglichkeiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa.

Wir laden Europäerinnen und Europäer, die in Leipzig leben und arbeiten ein, sich vorzustellen und mit anderen Leipzigern und Leipzigerinnen ins Gespräch zu kommen. Jedes beliebige Berufsfeld verfügt über zahlreiche Anknüpfungspunkte für Vergleiche, Fragen, Perspektivwechsel in Bezug auf die beruflichen Rahmenbedingungen im Herkunftsland. Unterstrichen wird dies durch die interessanten Lebensgeschichten und spannenden Erfahrungen, die die vorgestellten Personen mit Sicherheit mitbringen. Mit dieser Veranstaltungsreihe sollen insbesondere die positiven Seiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa vorgestellt und gleichzeitig Vorurteile über den Missbrauch von Sozialleistungen abgebaut werden.

Während der Interkulturellen Wochen 2016 finden drei Veranstaltungen der Reihe statt:

Montag, 26. September, 18 Uhr
Martina Mazániková und Jana Koreňová (Slowakei)

Dienstag, 27. September, 18 Uhr
Sibylle Meier-Klodt (Bulgarien)

Mittwoch, 28. September, 19 Uhr
Fabrizia und Elio Curti (Italien)

Und für diejenigen, die gern in Frankreich arbeiten möchten:

Donnerstag, 22. September, 17:30 Uhr
Institut Francais Leipzig, Thomaskirchhof 20
Arbeiten beim Nachbarn – deutsch-französische Arbeitswelten