4,3,2,1… Reisefertig! Reisefrei?

sky-1230071_640Fotowettbewerb – Was heißt Reisefreiheit für dich?

Sommerzeit ist Reisezeit!

Auf dich warten Spaniens weiße Strände, deine Lieblingspizza in Neapel, ein Bootstrip in Skandinavien oder eine Bergtour in den Karpaten? Oder vielleicht auch ein Praktikum mit Urlaub drumherum?

Ganz gleich, wohin es geht und was du machst, bald heißt’s: Koffer packen. Badelatschen, Ladekabel, Lieblingsschmöker, Flug- oder Zugtickets, Perso … vielleicht vorher nochmal checken, wo an den Grenzen kontrolliert wird?

Für uns ist das problemlose Reisen zwischen den EU-Ländern zum Alltag geworden. Diese Selbstverständlichkeit, eine der wichtigsten Errungenschaften der Europäischen Union, ist heute wieder gefährdet. Fast jede Woche hört man, dass Mitgliedsstaaten der EU ihre Grenzen schließen (wollen) und manch ein*e Politiker*in fordert dauerhafte Grenzkontrollen. Die Gründe sind vielfältig, werden jedoch meist mit den Flüchtlingszahlen in Verbindung gebracht.

Was heißt das nun für uns? Sind’s nur lange Staus, Passkontrollen an den Grenzstationen und vielleicht schärfere Gepäckkontrollen?
Oder macht das kopf- und gefühlsmäßig noch mehr mit uns?

Halte die Augen offen auf deiner Reise! Im Inland und im Ausland. Was heißt Reisefreiheit für dich?

Zeig´s uns! Schick uns bis zum 19.08.2016 um 12 Uhr ein Foto (mind. 300 dpi) mit einem kurzen Text – über unsere Facebook-Seite oder per E-Mail an europe_direct(at)uzdresden.de  

Eure Fotos werden auf dieser Facebook-Seite vom EDIC veröffentlicht.
Wer die meisten likes hat, gewinnt! Teilen unter Freunden kann also helfen …

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Mikrokredite: Fundament des neuen Unternehmertums?

UnternehmertumVon Mikrokrediten war in den letzten Jahren immer mehr die Rede. Damit verbindet man häufig kleine Bürgerinitiativen in Entwicklungsländern, die durch Mikrokredite die Chance haben, ihrer Armut zu entkommen. Auch wenn dieser Ansatz stimmt, entspricht er nicht mehr der aktuellen Situation des Mikrokredits: es geht nicht mehr nur um eine kleine Hilfe in einem Gebiet am anderen Ende der Welt, sondern auch um unsere Nachbarn und, wenn wir es wollen, um uns selbst. Heutzutage gibt es auch in Deutschland die Möglichkeit, Mikrokredite aufzunehmen, wenn man ein Projekt entwickeln möchte.

Wie haben sich Mikrokredite in den letzten Jahren entwickelt? Was wird heutzutage auf europäischer Ebene unternommen? Und wie gelangen Unternehmer an eine Finanzierung?

Diese (und weitere) Fragen versuchen wir am Dienstag, den 28. Juni um 19:00 Uhr im Europa-Haus Leipzig zu beantworten. Dafür haben wir unterschiedliche Gastredner eingeladen. Frau Manon Cress vom niederländischen Unternehmen Triple Jump wird uns einen Einblick in das europäische Mikrokreditwesen für Entwicklungsländer geben. Sie ist ein ganz besonderer Gast, da sie im Rahmen der niederländischen Ratspräsidentschaft der europäischen Union zu uns kommt. Unser zweiter Gastredner ist Marcus Bittner aus dem Social Impact Lab, der viel Erfahrung mit Unternehmensgründern gemacht hat und uns erzählen wird, welche Finanzmöglichkeiten ihnen offenstehen. Am Ende der zwei Vorträge freuen wir uns über rege Teilnahme an einer Diskussion über die Herausforderungen von Mikrokrediten in Europa.

Der Vortrag wird teilweise auf Englisch stattfinden – Dolmetscher werden da sein, um den Vortrag ins Deutsche zu übersetzen.