Euroolympiade im Rahmen des 9. Internationalen Fußballbegegnungsfests

Diesen Samstag (01.07.) noch nichts vor? Du und deine Familie sind herzlich eingeladen, zur ersten (!) Euroolympiade in den Alfred-Kunze-Sportpark Leipzig zu kommen. Dort könnt ihr mit uns gemeinsam das Wetter genießen und Sportarten aus verschiedenen Ländern auszuprobieren. Die Euroolympiade findet im Rahmen des Max&Leo Bartfeld-Pokals, organisiert durch den Tüpfelhausen – Das Familienportal e. V. statt.

Für die Euroolympiade bekommt ihr als Gäste eine Stempelkarte, mit der ihr dann für jede Teilnahme an einer Aktion am Stand einen Stempel sammeln könnt. Wer alle Aktionen erfolgreich absolviert hat, kann sich einen Preis abholen.

Das Europa-Haus-Leipzig e.V. ist mit Infomaterial und Europa Give-Aways auch am Start. Wir freuen uns auf euch!

𝘋𝘪𝘦𝘴𝘦 𝘔𝘢ß𝘯𝘢𝘩𝘮𝘦 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘮𝘪𝘵𝘧𝘪𝘯𝘢𝘯𝘻𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘚𝘵𝘦𝘶𝘦𝘳𝘮𝘪𝘵𝘵𝘦𝘭 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘳 𝘎𝘳𝘶𝘯𝘥𝘭𝘢𝘨𝘦 𝘥𝘦𝘴 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘈𝘣𝘨𝘦𝘰𝘳𝘥𝘯𝘦𝘵𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘚ä𝘤𝘩𝘴𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘓𝘢𝘯𝘥𝘵𝘢𝘨𝘴 𝘣𝘦𝘴𝘤𝘩𝘭𝘰𝘴𝘴𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘏𝘢𝘶𝘴𝘩𝘢𝘭𝘵𝘦𝘴.

Die „Fête de la Musique“ am 21. Juni 2023 in Leipzig

Seit 2012 findet die „Fête de la Musique“ in Leipzig statt. In diesem Jahr wird es am 21. Juni eine neue Ausgabe des Fests an mehreren Orten der Stadt geben.

1982 wurde die „Fête de la Musique“ in Frankreich erstmals organisiert. In diesem Jahr haben Jack Lang (damaliger Kulturminister Frankreichs) und Maurice Fleuret (damaliger Tanz- und Musikdirektor des Ministers) sich entschieden, einen Festtag der Musik zu schaffen. Seitdem hat sich diese Initiative mit den Jahren immer weiter entwickelt. Es gibt kaum eine Stadt in Frankreich, in der keine „Fête de la Musique“ organisiert wird. In der kurzen Nacht des 21. Juni versammeln sich tausende von Menschen auf den Straßen und Plätzen, um Musik zu hören.

1995 kam diese Initiative in Berlin an und die erste deutsche „Fête de la Musique“ wurde in Deutschland organisiert. Heute findet die „Fete de la Musique jährlich in mehreren Städten Deutschlands statt.

Seit 2012 wird die „Fête de la Musique“ in Leipzig durch eine Zusammenarbeit von der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFGL), dem Leipziger Institut Français und anderen Partnern organisiert.

Wie in den letzten Jahren wird die Leipziger „Fête de la Musique“ in mehreren Orten der Stadt stattfinden. Bei der diesjährigen „Fête de la musique“ wird es auch eine Hauptbühne am Burgplatz geben.

Dieses Jahr werden einige Künstler aus den Partnerstädten Leipzigs kommen: DAGADANA aus Krakau und Kiew, das Milo und Lipsk Quintett aus Brno, Hayko und „40 guitares sur un bateau ivre“ aus Lyon, usw.

Den ganzen Programm der „Fete de la Musique“ 2023 finden Sie hier: https://www.fetedelamusique-leipzig.de/

Unsere Veranstaltungen im Mai 2023

MAI – EUROPAWOCHEN 2023


Bürgerfest

13. Mai 2023, 14:00-18:00 Uhr, GDZ Annaberg, Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz

Erster Sächsischer Europatag Annaberg

„Wir entdecken Europa!“ – mit vielen tschechischen Gästen

Über 40 Akteure bieten für die ganze Familie an diesem Nachmittag ein buntes Programm. 

Kurze Programmvorschau:

14:30 Uhr Opas Geburtstag – Musiktheaterstück für Kinder und Erwachsene inszeniert von Stellmäcke aus Olbernhau

15:30 Uhr Diskussionsrunde „Den Nachbarn verstehen“

16:30 Uhr Konzert mit Samuel Rösch

17:30 Uhr Konzert mit Banda Comunale aus Dresden 

Außerdem erwartet Sie:

– Impulsvorträge zum Thema Europa und zu europäischen Förderprogrammen 

– viele verschiedene Workshopangebote

– Informationsstände zu europapolitischen Aktionen

– Hüpfburg und Mitmachangebote für Kinder (z.B. Orientierungslauf des Kreissportbundes Erzgebirge e.V. durch’s GDZ)

–  Kulinarische Angebote

Mehr Informationen und das aktuelle Programm finden Sie hier!


Aktionen am Europatag

09. Mai 2023, 10:30-15:00 Uhr, Campus-Innenhof, Universität Leipzig

Infostand: Europäisch engagiert in Leipzig und Sachsen

Der Europa-Haus Leipzig e. V., die Jungen Europäischen Föderalist:innnen, die Europa Union Sachsen und das Institute for Global and International Studies der Universität Leipzig organisieren einen Informationsstand anlässlich des Europtages am 09. Mai. Kommen Sie mit uns über Europa ins Gespräch und informieren sich über die Möglichkeiten in Sachsen europäisch aktiv zu werden!

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09. Mai, 17:00 Uhr, Treffpunkt: Europa-Haus-Leipzig e. V., Markt 10. 04109 Leipzig

Auf europäischen Spuren: Stadtrundgang durch die Leipziger Innenstadt

Das Europa-Haus Leipzig bietet in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Leipzig einen europäischen Stadtrundgang in Leipzig an. Leipziger:innen und ihre Gäste sind eingeladen, die Spuren Europas und der EU in der Stadt zu entdecken. Rund 18 Stationen, davon die Mehrzahl in der Leipziger Innenstadt, beleuchten verschiedene Aspekte – von EU-Vordenkern, über europäische Bürgerinitiativen bis hin zu den 15 Leipziger Städtepartnerschaften – und machen Europa ganz direkt erfahrbar. Wir laden dabei ein, über die Zukunft Europas ins Gespräch zu kommen und sich über Ideen, Wünsche und Perspektiven auszutauschen.

Anmeldung unter: ehl@europa-haus-leipzig.de

Treffpunkt: Europa-Haus Leipzig e. V., Markt 10, 04109 Leipzig, (Handwerkerpassage)


06. Mai 2023, 10:00-14:00 Uhr, Zentrums für Aus- und Weiterbildung (ZAW Leipzig GmbH), Am Ritterschlösschen 22, 04179 Leipzig

31. Aktionstag Lehrstellen – EURODESK Leipzig ist dabei

Am Samstag, den 6. Mai 2023, findet in der Zeit von 10 bis 14 Uhr der mittlerweile 31. Aktionstag Lehrstellen statt, um Unternehmen mit Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern zusammenzubringen und so Ausbildungsstellen zügig und passgenau zu besetzen. EURODESK Leipzig ist in diesem Jahr mit dabei und berät angehende Auszubildende über Möglichkeiten ins Ausland zu gehen. 


Unsere Veranstaltungen im April

Lesung

27.04.2023; 19:00-21:00 Uhr; Pöge-Haus, Hedwigstr. 20, 04315 Leipzig

Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch: Warum nachhaltiger Frieden ohne Feminismus nicht funktionieren kann

Frauen und Minderheiten sind von Kriegen und Krisen besonders betroffen, denn ihre Bedürfnisse werden nicht nur in Friedenszeiten systematisch und permanent ignoriert. Vielmehr noch: Ihre Sicherheit und Rechte werden als erstes eingeschränkt und als letztes wieder hergestellt, wenn Krisen eintreten. Zugrunde liegt, dass weiße Männer aktuell das internationale politische Parkett dominieren und patriarchale Strukturen aufrechterhalten. Doch wenn Frauen und Minderheiten an Friedensprozessen beteiligt werden, ist der so entstehende Frieden stabiler und nachhaltiger als ohne ihre Beteiligung. Kristina Lunz schlüsselt in Ihrem Buch auf, was feministische Außenpolitik ist, welche Ziele sie verfolgt und welche patriarchalen Strukturen die internationale Außenpolitik derzeit gestalten. In der neu erschienenen Taschenbuchauflage ergänzt sie in einem weiteren Kapitel die Dimension feministischer Außenpolitik in Kriegszeiten am Beispiel des Krieges in der Ukraine und der Protestbewegung im Iran. Kristina Lunz hinterfragt in ihrem Buch nicht nur den Status quo, sondern weißt auch mögliche Wege zu einer inklusiven, feministischen und nachhaltigen Außen- uns Sicherheitspolitik auf. Anhand historischer Errungenschaften von Feministinnen zeigt sich, dass ein langer Atem und das hartnäckige Festhalten an der Vision einer feministischen Außenpolitik auch Erfolg haben. Diesen langen Atem beweist Kristina Lunz auch selbst als Mitbegründerin des Center for Feminist Foreign Policy, das sich als NGP dem Durchsetzen feministischer Außenpolitik verschrieben hat und unter anderem auch die Bundesregierung berät.

Bitte melden Sie sich unter diesem Link zur Veranstaltung an: https://cloud.europa-union.de/index.php/apps/forms/s/2GDENYjMeKkDYdpyDpbdijqA 
Die Plätze sind begrenzt. Wir senden eine Bestätigung, die Sie bitte bei Einlass bereithalten.


Lesung

28.04.2023; 19:00-20:00 Uhr, Europa-Haus-Leipzig e. V., Markt 10, 04109 Leipzig

Sehenden Auges. Mut zum strategischen Kurswechsel

Insider-Bericht der ehemaligen NATO-Chefstrategin und TV-bekannten Expertin für Sicherheitspolitik

Den brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine konnte die NATO trotz ihrer Bemühungen nicht verhindern: Die Folgen des Krieges werden Europa und die Welt noch jahrelang erschüttern. Nicht nur Russland, sondern auch sein enger Partner China stellt den Westen in Zukunft vor enorme strategische Herausforderungen – und die NATO darf ihre Fehler nicht wiederholen. Die Strategieexpertin Dr. Stefanie Babst gewährt Einblicke in das Innere des Bündnisses. Ihre packende Analyse zeigt nicht nur, wie wir sehenden Auges in die Katastrophe gesteuert sind, sondern öffnet auch den Blick für einen notwendigen Kurswechsel: Der Westen muss endlich den Mut aufbringen, Russland und China mit Geschlossenheit und Stärke zu begegnen.

Moderation: Vladimir Balzer
Um Anmeldung unter: ehl@europa-haus-leipzig.de wird gebeten.


Podiumsdiskussion

29.04.2023, 17:00-18:30 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum, Saal, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

29. Leipziger Europaforum „Klima, Energie und Sicherheit – Wie reagiert Europa?“

Die schnelle Umgestaltung der Energieversorgung eines ganzen Kontinents ist eine der größten Herausforderungen, mit denen sich Europa aktuell konfrontiert sieht; sie ist anspruchsvoll und risikoreich – das war schon so, bevor der russische Angriffskrieg auf die Ukraine die Europäische Union in Zugzwang brachte. Lösungen sollten sowohl auf Energiesicherheit als auch auf eine tiefgreifende Dekarbonisierung abzielen. Wie sind die energie- und klimapolitischen Ziele in der EU zu erreichen? Was kann die EU leisten, wo sollte sie sich zurückhalten? Welche Erwartungen und Ansätze prägen das Handeln der einzelnen Mitgliedsstaaten im Bereich Energiesicherheit? Und könnte die Ukraine im Zuge des Wiederaufbaus zum nachhaltigsten Staat Europas werden?

Mit u.a. Prof. Dr. Ulrich Brückner (Jean Monnet Professor für European Studies an der Standford Universität in Berlin) und weiteren Gästen

Moderation: Prof. Dr. Eckart D. Stratenschulte (Politikwissenschaftler, Berlin)

In Kooperation mit Europa-Haus Leipzig e. V., Institut français Leipzig, Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig und Stadt Leipzig


Lesung

Dystopie und bittere Märchen

29.04.2023, 20:00 Uhr, Europa-Haus-Leipzig e. V., Markt 10, 04109 Leipzig

Lesung mit Jacek Dehnel und Alhierd Bacharevič

Jacek Dehnel erzählt in seinem Roman „Aber mit unseren Toten“ eine makabre Was-wäre-wenn-Geschichte: Was wäre, wenn die Geister der Vergangenheit tatsächlich zurückkehrten – all diese Helden, Opfer und Kämpfer? Wenn sie tatsächlich aus ihren Gräbern gekrochen kämen und sich überall breit machten? Wenn der Wahn der Vergangenheit eine ganze Gesellschaft ergriffe? Der um ein offenes Wort nicht verlegene polnische Schriftsteller und Publizist Dehnel erzählt diese böse Geschichte auf überraschend ironische Art.

Der belarusische Schriftsteller Alhierd Bacharevic erzählt in seinem Roman „Das letzte Buch von Herrn A.“ in bitteren Märchen eine Art 1001-Nacht-Saga aus einem Land im Osten Europas. Ein (vielleicht) erfolgreicher Schriftsteller leiht sich Geld bei einem (sehr) erfolgreichen Verleger, kann es nicht zurückzahlen und sieht sich mit einem Angebot konfrontiert, das einer Erpressung gleichkommt: Er muss jeden Abend eine Geschichte erzählen.

Zwei Blickweisen, ähnliche Herangehensweisen … und doch tatsächlich unterscheiden sich die beiden Romane im Ton nicht wenig. Bei Dehnel der immer wieder ironische Zombie-Stil, bei Bacharevič ein gezielt eingesetzter Märchensound bisweilen im Stil des 19. Jahrhunderts, der aber ein gutes Maß an Selbstironie erkennen lässt. Aber beide werfen einen Blick in eine Zukunft (nicht allein) ihrer Länder, die geprägt ist von den Sorgen über die Gegenwart. Die Übersetzung des Romans von Jacek Dehnel stammt von Renate Schmidgall und Bernhard Hartmann, den Roman von Bacharevič haben der Autor und Andreas Rostek gemeinsam ins Deutsche übertragen.

Der Schriftsteller und Übersetzer Alhierd Bacharevič (geb. 1975 in Minsk) schrieb zahlreiche Romane, die vielfach ausgezeichnet wurden. Zuletzt erschien der Roman „Апошняя кніга пана А“ (Das letzte Buch von Herrn A.). Sein monumentaler Roman „Сабакі Эўропы” (Die Hunde Europas, 2017) wurde Buch des Jahres in Belarus. Auf Deutsch erschienen in der edition.fotoTAPETA die Essaysammlung „Berlin, Paris und das Dorf“ (2019) und der Essay „Sie haben schon verloren. Repression und Revolte in Belarus“ (2021). Bacharevič trat Ende 2020 zusammen mit seiner Frau, der Dichterin Julia Cimafiejeva, einen längeren Aufenthalt als writer in exile in Graz an.

Der polnische Schriftsteller und Übersetzer Jacek Dehnel (geb. 1980 in Gdańsk) ist auch als Maler und streitbarer Kolumnist aktiv. International bekannt wurde er mit seinem Roman „Lala“ (2006), der auch auf Deutsch in der Übersetzung von Renate Schmidgall erschien, ebenso wie der Roman „Saturn. Schwarze Bilder der Familie Goya“ (2011). Dehnel erhielt u. a. 2005 den Kościelski-Preis und wurde 2010 für den wichtigsten polnischen Literaturpreis Nike nominiert.

Moderation: Andreas Rostek (Verleger, edition.fotoTAPETA)

Veranstaltung in Kooperation mit dem Verlag edition.fotoTAPETA
Um Anmeldung unter: ehl@europa-haus-leipzig.de wird gebeten.


Europa-Haus Leipzig fährt #Saxorail

#SaxoRail Kampagne: Seminare in Leipzig, Dresden und Chemnitz

11 Mal findet in diesen Wochen ein Vorbereitungsseminar für die Gewinnerinnen und Gewinner des Saxorail-Tickets statt.

Im Rahmen des Projektes #Saxorail hatten sich im Oktober 2022 3.136 junge Sächsinnen und Sachsen zwischen 18 und 27 Jahren um kostenlose Interrail-Pässe und einen Reisekostenzuschuss von jeweils 250 Euro beworben. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Anzahl der zu verlosenden Tickets von 150 auf 250 Tickets erhöht.

Bevor die Gewinnerinnen und Gewinner zu ihren Reisen durch Europa aufbrechen, besuchen sie ein Vorbereitungsseminar. In diesem eintägigen »EU-Crashkurs«, der an verschiedenen Terminen in Leipzig, Dresden und Chemnitz angeboten wird, geht es unter anderem um die Geschichte der Europäischen Union, die EU im Alltag und um weitere Fördermöglichkeiten für junge Erwachsene. Darüber hinaus vermittelt das Seminar praktische Interrail- und Reisetipps beispielsweise zu Reservierungen, aber auch zu rechtlichen Belangen bei Reisen durch Europa. 

Beim Seminar in Leipzig begrüßte Europaministerin Katja Meier die Teilnehmenden im Europa-Haus Leipzig persönlich und betonte, wie wichtig es sei, „Europa nach Sachsen zu holen.“ Die Reisenden sollen die Daheimgebliebenen an ihren Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen. Sie werden sächsische »Europabeauftragte« und berichten in den Sozialen Medien und anderen Formaten über ihr Europa. Damit gelangt Europa durch viele verschiedene sächsische Augen und Perspektiven nach Sachsen.

Die europapolitischen Bildungsveranstaltungen finden zum einen in Kooperation von SMJusDEG und der SLpB statt. Zum anderen hat das SMJusDEG das Europa-Haus Leipzig mit deren Umsetzung beauftragt.

Übrigens: 
Das SaxoRail Projekt startet auch dieses Jahr wieder in eine neue Runde. Wer letztes Jahr kein Glück hatte, kann sich ab September 2023 erneut bewerben. Und die Chancen stehen noch besser als im letzten Jahr: Das Ticketkontingent wurde auf insgesamt 700 Interrailtickets aufgestockt! 

Zu gewinnen gibt es dann wieder ein oder zwei Interrail-Tickets samt Reisekostenzuschuss. Damit kann man innerhalb eines Monats an sieben Reisetagen mit dem Zug und per Schiff (auf ausgewählten Strecken) quer durch Europa reisen. Sächsinnen und Sachsen im Alter von 18 bis 27 Jahren können sich ab September 2023 abermals bewerben.

Unsere Veranstaltungen im Januar 2023

Die Präsentation des Projekts „Zwischen Heimat und Fremde“ findet am 19.01.2023 um 18:00 Uhr statt.
Herzlich Willkommen !

Wann: Donnerstag, 19.01.2023, 18:00 Uhr
Wo: Europa-Haus Leipzig, Markt 10 04109 Leipzig

Unsere Veranstaltungen im Dezember

Ausstellungseröffnung: „Wir sind Nachbarn, keine Feinde“

im Rahmen von Ausstellungsreihe „Wir sind Nachbarn, keine Feinde“ findet in Kooperation mit dem Verein SAGArt e. V. im Europa-Haus Leipzig eine Ausstellung mit Kunstwerken
von Kindern aus der Ukraine, Moldawien, Russland und Deutschland statt. Die Werke sind in den letzten Monaten von Schülerínnen und Schülern von Svitlana Catif-Filonova und ihr selbst geschaffen worden und sind vom 15.12. – 16.01.2023 im Europa-Haus zu sehen.

Die Ausstellung wird am 16.12.2022 um 16:00 Uhr feierlich eröffnet.
Herzlich Willkommen !

Wann: Freitag, 16.12.2022, 16:00 Uhr
Wo: Europa-Haus Leipzig, Markt 10 04109 Leipzig

Unsere Veranstaltungen im November

Frauen in Europa: Europäischer Schwung für mehr Gleichstellung

Mit unseren Gästen wollen wir uns diesen Fragen widmen: Welche Schritte braucht es, um in Europa die Gleichstellung der Geschlechter voran zu bringen? Wie können (Frauen-)Netzwerke dazu beitragen, die Gleichberechtigung zu verwirklichen? Wo kann und muss die Politik ansetzen und wie sollten zivilgesellschaftliche Akteurinnen in ihrer Gleichstellungsarbeit unterstützt werden?

Die ehemalige Ministerin für Justiz und Gleichstellung aus Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen wird einen Impulsvortrag halten. Auch die sächsische Staatssekretärin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung Dr. Gesine Märtens wird sich mit einem Wort an die Teilnehmer*innen und Gäste richten.

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Weitere Gäste:
• Genka Lapön, Referat Gleichsstellung Stadt Leipzig
• Andrea Pankau, Landesfrauenrat Sachsen
• Cornelia Blattner, FrauenUnion Leipzig
• Sabine Overkämping, Länderbeobachterin EU
• Mitglieder des deutschen Bundestages

Wir freuen uns auf die Diskussion und bitten freundlich um Anmeldung vorab per Mail an greiff@europa-union-sachsen.de.

Wann: Di, 29.11.2022, 19.00-20.30 Uhr
Wo: Gohliser Schlösschen, Menckestr. 23, 04155 Leipzig

Ideen für Europa – Eine Einladung zum Dialog über Europas Zukunft

Wie steht es um Europa? Wo liegen die Herausforderungen und wo die Chancen? Was sind frische Ideen für Europas Zukunft? In dieser anspruchsvollen und bewegenden Zeit für den Kontinent, lädt der Autor und Europaaktivist Martin Speer zu einem interaktiven Dialog über Europas Zukunft ein.

Nach einer anschaulichen Einführung in den aktuellen Zustand der EU und gesellschaftlichen Trends eröffnet das interaktive Format die Gelegenheit, über Lösungen und konkrete Ideen für Europas Zukunft zu sprechen. Martin Speer bringt als Diskussionsstarter einige Impulse aus den 95 Europe For Future Thesen (erschienen bei Dromer) mit und animiert dann zu einem offenen Austausch über Europas Zukunft. Der Abend lädt zum Diskutieren und Entwickeln konkreter Ideen und Anliegen für ein gerechtes, souveränes, selbstbewusstes und sicheres Europa ein.

Wann: Mo, 14.11.2022, 17:30-19:00 Uhr
Wo: Europa-Haus Leipzig, Markt 10 (Großer Saal), 04109 Leipzig

Europa-Jobs – Tipps und Infos zu Stellen mit Europa-Bezug in Sachsen

Du würdest gern „was mit Europa“ arbeiten und fragst dich, was du neben EU-Parlament und -Kommission noch für Möglichkeiten hast? Dann bist du bei uns genau richtig! Komm‘ vorbei, stell‘ deine Fragen und hole dir ein paar Karrieretipps ab, auch speziell für den Bereich Europa!

In unserem Format „Europa-Jobs“ am 21. November ab 18:00 Uhr laden wir 5 Speaker:innen ein, die mit dir über ihre Arbeit und den Weg dahin sprechen. Dabei sind

  • Eva Maria Gräfer, Parlamentarische Beraterin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Dr. Heiderose Heßke, Stellvertretende Referatsleiterin im Referat Internationale Zusammenarbeit, Stadt Leipzig
  • Jakob Lanman Niese, Mitarbeiter IQ Netzwerk Sachsen im Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig
  • Maria-Teresa Rölke, Referentin im Sächsischen Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung
  • Ivo Vacík, Referent für Europa bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Wann: Mo, 21.11.2022, 18:00-19:15 Uhr
Wo: Universität Leipzig, Campus Augustusplatz, Seminargebäude Raum S420

Studienfahrt nach Strasbourg im April 2023 Anmeldungen ab jetzt möglich

Wir organisieren vom 18.04. – 22.04.2023 wieder ein Seminar in Strasbourg. Die Studienfahrt richtet sich in erster Linie an Studierende aber auch an die breite Öffentlichkeit und bietet die Möglichkeit, die Institutionen der Europäischen Union vor Ort in Strasbourg kennenzulernen und Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern Europäischer Institutionen und Akteuren im deutsch-französischen Grenzraum zu führen. Es ist u.a. auch eine Besichtigung des deutsch-französischen Kulturkanals ARTE geplant und die Stadt Strasbourg mit ihrer langen Geschichte soll ausgiebig erforscht werden.

Ähnliche Studienfahrten haben wir bereits in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführt. Die Studienreise organisieren wir mit finanzieller Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.

Der Teilnehmerbeitrag von 480,00 Euro umfasst die Organisation, eine zentrumsnahe Unterbringung in Strasbourg, den Bustransfer ab Leipzig (Bushaltestelle Goethestraße) und Chemnitz (ZOB) und das inhaltliche Programm. Im Vorfeld wird es Ende März noch ein Vorbereitungstreffen geben.

Das Programm finden Sie hier: Programm

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis 15.01.2023 mit folgenden Angaben an: strasbourg@europa-haus-leipzig.de:
Name, Vorname,
Geburtsdatum, Geburtsort,
Mobiltelefonnummer,
Meldeadresse,
Nationalität,
Personalausweisnummer,
Studiengang, Fachsemester, bzw. Beruf

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte per Mail an uns: strasbourg@europa-haus-leipzig.de

Foto: © Europa-Haus Leipzig e. V.

Unsere ehemalige Praktikantin Lea berichtet von ihrem Freiwilligendienst in Rabka-Zdroj in Polen

Ich hatte mich entschlossen, an einem Freiwilligen-Projekt über das Europäische Solidaritätskorps teilzunehmen, weil ich Lust auf ein Abenteuer im Ausland hatte. Nach einigen Monaten Abiturstress und Quarantäne, wollte ich einfach mal raus und was von der Welt sehen. Ich habe mich darauf gefreut, interessante neue Menschen mit anderen nationalen und kulturellen Hintergründen kennenzulernen und ein neues Land mit seiner Kultur, Gesellschaft und Sprache zu erkunden.

Das Projekt „Rabka Youth Festival“, das in der Kleinstadt Rabka-Zdroj in Südpolen stattgefunden hat, habe ich über das „European Youth Portal“ gefunden. Über das Internetportal der Europäischen Union hatte ich mir zuvor einen Account erstellt, um über alle angebotenen Projekte im Ausland Informationen erhalten zu können. Nachdem ich mich mit einem kurzen Text zu meiner Motivation, an diesem Projekt teilzunehmen, beworben hatte, wurde ich zu einem Online-Interview der projektleitenden Organisation Europe4Youth eingeladen. In diesem habe ich viele hilfreiche Informationen bezüglich des Projekts, der Unterkunft und Verpflegung, sowie einer Krankenversicherung für meine Zeit in Polen erhalten.

Im Rahmen des sechs-wöchigen Projekts haben wir als Gruppe von etwa 30 Jugendlichen aus mehr als zehn verschiedenen Ländern Europas ein Festival für die Jugend der Kleinstadt Rabka-Zdroj organisiert. Fünf Wochen lang haben wir gemeinsam die Aktivitäten, Workshops und Feiern für das sechs-tägige Festival geplant, das am Ende des Projekts stattfinden sollte. Die Themen des Festivals waren unter anderem die Integration der neu angekommenen ukrainischen Geflüchteten, mentale Gesundheit und Wohlbefinden, Hobbys und Freizeit der jungen Menschen in Rabka-Zdroj, sowie Möglichkeiten für Jugendliche sich in der EU einzubringen und selbst ins Ausland zu gehen.

Die Aktivitäten, die während des Festivals angeboten wurden, reichten von Graffiti-Workshops,
über einen Yoga-Kurs, bis hin zu Picknicks und einem multikulturellen Abend, auf dem alle vertretenen Nationen ihr Land präsentiert und den teilnehmenden Gästen ihre Kultur und Bräuche näher gebracht haben. Außerdem gab es zahlreiche Möglichkeiten, wie Partys und Lagerfeuer, um sich auch außerhalb der Workshops kennenzulernen und auszutauschen. Ich hatte unglaublich viel Spaß während meiner Zeit in Rabka-Zdroj. Ich habe viele wunderbare Menschen kennengelernt, mit denen ich immer noch in Kontakt bin und auch viel Neues über mich selbst erfahren. Da ich während des Projekts in Polen immer wieder meine Komfortzone verlassen und mich unbekannten Situationen stellen musste, bin ich an dieser Erfahrung sehr gewachsen. Darüber hinaus habe ich das erste Mal in meinem Leben wirklich begriffen, was es heißt, eine neue Perspektive einzunehmen und „von außen“ auf mein Heimatland Deutschland zu blicken.

Ich bin unendlich dankbar dafür, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen und so viele interessante, offenherzige und einzigartige Menschen kennengelernt zu haben. Ich habe fest vor, in Zukunft an weiteren Projekten über das Europäische Solidaritätskorps teilzunehmen und würde definitiv jeder und jedem empfehlen, sich auf ein solchen Abenteuer einzulassen. Es scheint mir nicht übertrieben, zu sagen, dass diese Erfahrung es mir ermöglicht hat, Perspektiven einzunehmen und Erkenntnisse über mich, mein Leben und die Welt zu erlangen, die zu Hause nicht möglich gewesen wäre.