Europa.Griechenland.Krise

Termin: Dienstag, 16. Mai 2017, 18 Uhr
Ort: Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28, 04155 Leipzig

Podiumsdiskussion, Ausstellung und Musik
Gespräche über die Zukunft Europas

2017 spitzt sich die Schuldenkrise in Griechenland wieder zu. Das weitere Vorgehen der europäischen Gläubiger mit Griechenland wird auch eine Rolle im Bundestagswahlkampf spielen. Um nicht den Rechtspopulisten in Deutschland Auftrieb zu verschaffen stellt sich die Bundesregierung gegen Schuldenerleichterungen. Andere europäische Regierungen werfen Deutschland wiederum vor, dass diese harte Haltung insgesamt dem europäischen Zusammenhalt und der Solidarität schade.
Wie steht es zur Zeit um das Projekt Europa? Wie ist die wirtschaftliche und soziale Situation in Griechenland? Und was hat all das mit der vielzitierten europäischen Solidarität zu tun? Welche Interessen verfolgt Deutschland? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Podiumsgästen und dem Publikum diskutieren.

Mit einem Grußwort von Fotis Filentas, Botschaftssekretär der griechischen Botschaft in Berlin.

 
Podiumsgäste:
Jörg Wimalasena, Journalist der taz
Gregor Kritidis, Sozialwissenschaftler aus Hannover
Prof. Dr. Gunter Schnabl, Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig
Jannis Manolakis, Unternehmer aus Athen

Moderator: Kostas Kipuros, Journalist

Das Leipziger Chanson-Duo Susanne Grütz und Hubertus Schmidt bereichert den Abend mit seinen Songbeiträgen. Außerdem werden in einer digitalen Ausstellung Karikaturen von Klaus Stuttmann gezeigt.

Der Eintritt für die Podiumsdiskussion, Ausstellung und Musik beträgt 3/ erm. 2* Euro.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Vortrag und Podiumsdiskussion

Massengrab Mittelmeer vor der Festung Europa

…oder gibt es eine menschenwürdige Lösung der sogennanten Flüchtlingskrise?

30. Oktober 2016, 17:30 Uhr
Ariowitsch-Haus, Saal, Hinrichsenstraße 14, 04105  Leipzig

Seit dem Jahr 2000 sind im Mittelmeer mehr als 30.000 Menschen ertrunken – auf der Flucht aus ihrer Heimat, auf der Suche nach einem sicheren Leben. Nachdem der Weg über die Balkanroute im Sommer 2015 zeitweilig offenstand, wird nun erneut zwischen Afrika und Griechenland bzw. Italien massenhaft im Mittelmeer ertrunken.
Wie kann diese Tragödie verhindert werden? Welche Grund- und Menschenrechte stehen jedem einzelnen Flüchtling zu? Wie viele Menschen sind wir aus rechtlichen oder ethischen Gründen aufzunehmen verpflichtet? Fragen über Fragen, um deren Beantwortung wir ringen müssen.

Vortrag: Percy MacLean, Jurist
Podiumsgäste: Gisela Kallenbach, ehem. MEP/MdL und Prof. Dr. Nikolaos Psarros, Philosophisches Institut der Universität Leipzig
Moderator: Kostas Kipuros, Journalist

Einladung als PDF

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