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News aus dem Europa-Haus

Kulturhauptstadt Europas

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Was haben das französische Marseille und das slowakische Košice im Jahr 2013 gemeinsam? Genau, diese beiden Städte teilen sich 2013 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Seit 1985, als Athen zur ersten europäischen Kulturstadt marseilleauserwählt wurde, dient diese Initiative als Möglichkeit die Vielfalt und den kulturellen Reichtum Europas zu präsentieren, dadurch die Gemeinschaft und das Kulturerbe zu stärken und auch nationale sowie regionale kulturelle Schwerpunkte zu setzen. Auf Grund der hohen Bewerberzahl werden seit 2001 jeweils zwei Städte ausgewählt, nach den EU-Beitritten 2004 und 2007 befindet sich zudem nun immer eine der beiden Kulturhauptstädte in den neuen Mitgliedsstaaten. Auch heute locken Marseille und Košice ganzjährig mit einem umfangreichen Kulturprogramm, u.a. mit Ausstellungen, Konzerten, künstlerischen Aktionen, Diskussionen und Tagungen.


Am 9. Mai ist Europa-Tag

Der Europa-Tag, der jedes Jahr am 9. Mai gefeiert wird, geht auf das Jahr 1950 zurück, als der französische Außenminister Robert Schuman die Idee zur Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) präsentierte und somit den Grundstein für die spätere Europäische Union legte. Die Gründungsmitglieder der EGKS, bestehend aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden, beschlossen ihre Kohle- und Stahlproduktion zusammenzuschließen um dadurch einen höheren wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, das durch den 2. Weltkrieg geschwächte Europa zu stärken, die Lebensbedingungen der Bürger und Bürgerinnen zu verbessern und ein europäisches Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

Rund um den Europa-Tag findet in den Mitgliedsstaaten die Europa-Woche statt. Diese bietet von 4. bis 12.5.13 ein umfangreiches Programm zu zahlreichen Themen der EU an.


 „Europa ist meine Zukunft, wenn…“

Vor fünfzgrafik e-partizipation 0ig Jahren legten der französische Staatpräsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer mit dem Elysée-Vertrag, dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den Grundstein für ein friedliches und stabiles Europa. In seiner Rede an die deutsche Jugend im September 1962 betonte de Gaulle unter tosendem Applaus, dass es an der Jugend sei, die Zukunft Europas mit zu gestalten.

Es ist an der Jugend Europa zu gestalten
Das gilt auch heute noch. Wie sollen Europa und die europäische Politik in den kommenden 50 Jahren Eurer Meinung nach aussehen? Was muss sich ändern, was muss verbessert werden? Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) führt zur Feier von 50 Jahren deutsch-französischer Freundschaft ein ePartizipations-Projekt durch. Unter dem Leitsatz „Europa ist meine Zukunft, wenn…“ möchten wir erfahren, wie sich heutige junge Europäer ihre Zukunft in Europa wünschen. Junge Deutsche und Franzosen zwischen 13 und 30 Jahren können im ePartizipations-Projekt ihre Wünsche und Forderungen an die Politik einreichen, sich auf der Plattform mit anderen Europäern vernetzen und gemeinsam die Zukunft Europas diskutieren.

Mehr Infos hier!


Debatte über die Zukunft Europas

Debatte Zukunft Europas

"Es muss eine breit angelegte Debatte in ganz Europa geben – bevor es zur Einberufung eines Konvents und einer Regierungskonferenz kommt. Eine Debatte, die eine wahrhaft europäische Dimension aufweist. Wir dürfen nicht länger versuchen, europäische Probleme nur mit nationalen Lösungen zu bewältigen. Diese Debatte muss in unserer Gesellschaft und unter unseren Bürgern geführt werden.“

Wie Präsident Barroso in seiner Rede zur Lage der Union sagte, ist die Zeit für eine umfassende Debatte gekommen.

Im Mittelpunkt dieser Debatte stehen Sie, Ihre Rechte und Ihre Zukunft. Die Europäische Kommission kommt jetzt zu Ihnen, in eine Stadt in Ihrer Nähe. Hohe europäische Persönlichkeiten werden Ihnen zuhören. Dies ist Ihre Chance, um ihnen darzulegen, in was für einem Europa Sie leben wollen und was Sie von der Europäischen Union der Zukunft erwarten.

Alle Termine erfahren Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.

Der Bürgerdialog am 22. Februar in Coimbra kann hier über Webstream verfolgt werden.


Irland übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

irland 2013 ratspraesidentschaft

Vom 1. Januar bis 30. Juni 2013 hat Irland die Europäische Rats- präsidentschaft inne. Die Irische Ratspräsidentschaft wird sich u.a. mit den Themen Jugendarbeitslosigkeit und Mehrjähriger Finanzrahmen 2014-2020 beschäftigen. Weitere Informationen zum neuen Ratsvorsitz finden Sie hier.


Ältere Einträge

Newsarchiv

 

 

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich auf ein EU-Budget für 2014-2020 geeinigt. In Anbetracht der Anstrengungen der Mitgliedstaaten zur Haushaltskonsolidierung wurden die EU-Mittel gegenüber dem derzeitigen Finanzrahmen (2007-2013) gekürzt. Die Mittel für Forschung, Innovation und Bildung wurden allerdings aufgestockt, um das Wachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Staats- und Regierungschefs haben sich ferner auf eine neue Initiative verständigt, mit der das drängende Problem der Jugendarbeitslosigkeit bekämpft werden soll. (Quelle: Consilium http://www.consilium.europa.eu/homepage/highlights/mff-agreed-by-eu-leaders?lang=de).

 

Wie entsteht der Mehrjährige Finanzrahmen (MFR)? Zunächst erarbeitet die Europäische Kommission einen Vorschlag. Im Anschluss verhandelt der Rat der Europäischen Union (http://www.consilium.europa.eu/homepage?lang=de), vertreten durch die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten, darüber. Der Vorschlag muss nun noch im EU-Parlament abgestimmt werden.

 

Was ist der MFR? Die MFR-Verordnung ist nicht der jährliche Haushaltsplan der EU. In der MFR-Verordnung werden für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren in Form von Obergrenzen die jährlichen Höchstbeträge festgelegt, die die EU für die verschiedenen Politikbereiche ("Rubriken") ausgeben darf. Überdies wird in der MFR-Verordnung eine Obergrenze für die Gesamtausgaben festgelegt.

 

Die Zahlen für 2014 – 2020 im Überblick (zum ausführlichen Dokument http://ec.europa.eu/budget/library/biblio/documents/fin_fwk1420/MFF_COM-2011-500_Part_II_de.pdf):

AUSWÄRTIGES HANDELN 70 Mrd. EUR

BESCHÄFTIGUNG UND SOZIALES (inkl. ESF und EGF) 88,3 Mrd. EUR

BETRUGSBEKÄMPFUNG 150 Mio. EUR

BILDUNG UND KULTUR 16,8 Mrd. EUR

BÜRGER 203 Mio. EUR

FORSCHUNG UND INNOVATION 80 Mrd. EUR

GESUNDHEIT UND VERBRAUCHER 2,75 Mrd. EUR

INFRASTRUKTUR – FAZILITÄT „CONNECTING EUROPE“ 40 Mrd. EUR

INNERES 8,23 Mrd. EUR

INNOVATIVE FINANZINSTRUMENTE

JUSTIZ 802 Mio. EUR

KATASTROPHENSCHUTZ 455 Mio. EUR

KLIMAPOLITIK - Programm LIFE+ (Klimateil) 800 Mio. EUR

LANDWIRTSCHAFT UND LÄNDLICHE ENTWICKLUNG 386,9 Mrd. EUR

MEERES- UND FISCHEREIPOLITIK 6,1 Mrd. EUR

STEUERN UND ZOLLUNION 690 Mio. EUR

UMWELT - LIFE+-Programm (Umweltteil) 2,4 Mrd. EUR

WETTBEWERBSFÄHIGKEIT UND KMU 2,4 Mrd. EUR

WIRTSCHAFTLICHER, SOZIALER UND TERRITORIALER ZUSAMMENHALT 376 Mrd. EUR

 

Alle Informationen zum Mehrjährigen Finanzrahmen finden Sie auf den Seiten des Rats der EU: http://www.consilium.europa.eu/special-reports/mff?lang=de

 

Link: Zehn Dinge, die Sie über die MFR-Verhandlungen wissen sollten http://www.consilium.europa.eu/special-reports/mff/10-things?lang=de

 

Link: Das Haushaltssystem der EU – Woher kommt das Geld? Wohin fließt das Geld? http://ec.europa.eu/budget/explained/budg_system/index_de.cfm

Europa in Leipzig

Neues französisches Kino im Ersten ab 25. Mai 2013
Zehn Fernsehpremieren à la française! Von charmanter Komödie, eindringlichem Drama und action-
reichem Thriller bis hin zur erotischen Romanze werden ausgewählte zeit-
genössische Kinohighlights gezeigt. 


Deutsch-Tschechische Radtour. Das ahoj.info-Team lädt alle Rad- und Deutschland-Tschechien-Fans zu einer gemeinsamen Radtour ein. Teilnehmen können jeweils fünf deutsche und fünf tschechische TeilnehmerInnen (15-30 Jahre alt). Die Tour findet am 08.06.2013 statt. 


Auf der Suche nach der europäischen Kultur: Beatles oder Beethoven, Pizza oder Schaschlik, Napoleon oder Merkel? Das Goethe-Institut fragt die Europäer in einer Online-Umfrage, was für sie die europäische Kultur ausmacht.


 Notruflogo 112-50mm-1

Hätten Sie es gewusst?
EU-weit mit der Rufnummer 112 den Notruf kontaktieren!


Logo LeipzigistVielfalt

postkarte amba

Zusammen mit der Stadt Leipzig und dem Landespräventionsrat Sachsen präsentiert der Europa-Haus Leipzig e. V. 57 Leipziger nicht-deutscher Herkunft, die ein Statement dazu abgeben, was ihnen die Stadt Leipzig bedeutet. Gefördert durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. Mehr...


Leipzig weiter denken


Jugendbeteiligung in Leipzig

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Facing Europe

 

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EU Friedensnobelpreis


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Europa aktuell

Find us on 

23/05/13 EU will Bankgeheimnis angehen
Die EU-Mitgliedstaaten wollen sich bis Ende des Jahres auf einen automatischen Austausch von Bankdaten ab 2015 einigen. Darauf verständigten sich die Staats- und Regierungschefs am Mittwoch in Brüssel.

21/05/13 Solar-Krieg schadet EU und China
Die EU-Kommission will die Dumping-Vorwürfe europäischer Solarfirmen gegen chinesische Konkurrenten prüfen und ein entsprechendes Verfahren einleiten. Die EU-Behörde könnte von November an vorläufige Strafzölle verhängen.

17/05/13 Euro-Wirtschaftsregierung: Hollande nähert sich Merkel-Linie
Bei den grundlegenden Zukunfts-
fragen der EU und der Euro-Zone nähern sich Frankreich und Deutschland offenbar wieder an. Präsident François Hollande forderte nun ebenfalls eine Wirtschafts-
regierung für die Euro-Zone und einen Euro-Sonderhaushalt. Die Details bleiben weiter strittig.

16/05/13 EU-Warnsystem: Ein Viertel mehr gefährliche Produkte gemeldet
Ob Puppen aus giftigem Kunststoff oder Kinderbekleidung mit Verletzungsrisiko:
Gefährliche Produkte auf dem europäischen Markt werden immer konsequenter aufgespürt und vom Markt genommen.

15/05/13 Gipfel-Vorschau: Steuerbetrug, Steuerflucht und Energiefragen
Der Kampf gegen Steuer-
hinterziehung und Steuerflucht bekommt EU-weit höchste Priorität. Das Thema steht auch auf der Agenda des Europäischen Rates am 22. Mai. Ursprünglich wollten sich die EU-Chefs bei diesem Treffen auf Energiefragen konzentrieren. Ein Überblick.

14/05/13 Syrien: EU fordert mehr Engagement für Flüchtlinge in der Krisenregion
Die Europäische Union hat ihre Hilfe für syrische Flüchtlinge um weitere 65 Millionen Euro auf über 800 Millionen Euro aufgestockt, um die humanitäre Krise in der Region abzufedern.

13/05/13 Kommission drängt Finanzminister zu Fortschritten im Kampf gegen Steuerflucht
EU-Steuerkommissar Algirdas Šemeta will die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen morgen (Dienstag) in Brüssel dazu aufrufen, auf dem Tisch liegende Vorschläge der Europäi-
schen Kommission umzusetzen und vorhandene Instrumente besser zu nutzen, um Steueroasen und Steuervermeidung beizukommen.

10/05/13 Mit MINT schneller aus der Krise?
Naturwissenschaftlich-technische Berufe gelten als einseitig, langweilig und unsexy. Das Resultat: Ein eklatanter Fachkräftemangel drückt auf das Wirtschaftswachstum in Europa.

10/05/13 Abkehr von Frankreich?
Seit den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des deutsch-französischen "Elysée"-Vertrags für Europa mobilisieren die Pessimisten. Wer am deutsch-französischen Bund für Europa rüttelt, verspielt die gemeinsame Zukunft, schreibt Hermann Bohle.

9/05/13 Karlspreis 2013
Der diesjährige Karlspreis wurde am Europa-Tag in Aachen an die litauische Präsidentin Dr. Dalia Grybauskaite verliehen.

3/05/13 Europawoche 2013 in Berlin und deutschlandweit: Europa ist hier!
Deutschland- und europaweit wird rund um den Europatag am 9. Mai in zahlreichen Veranstaltungen darüber diskutiert, was das Zusammenwachsen Europas für seine Bürgerinnen und Bürger bedeutet und wie die Europäische Union sich weiterentwickeln soll.

29/04/13 EU-Sozialkommissar Andor fordert höhere Löhne in Deutschland. Vor dem Hintergrund der Schuldenkrise in Europa hat EU-Sozialkommissar Laszlo Andor höhere Löhne in Deutschland gefordert.

29/04/13 Der neue 5-Euro-Schein.
Von 2013 an wird die zweite Euro-Banknotenserie, die „Europa“-Serie, im gesamten Euroraum eingeführt. Der 5-Euro-Schein wird am 2.Mai 2013 in Umlauf gebracht.

29/04/13 Verhandlungen zu EU-Förderprogrammen 2014-2020 gehen weiter:
Obwohl das Parlament die Ober­grenze von 960 Mrd. Euro für die finanzielle Ausstattung der Förderprogramme akzep­tiert, betonen die Abgeordneten, dass es wichtig sei, Investitionen in Innovation, For­schung, Entwicklung, Infrastruktur und Jugend erheblich zu erhöhen.

23/04/13 EU-Chefs warnen vor Zerfall der EU durch Spardiktate

Die EU hat einen radikalen Kurswechsel angekündigt: Um einer weiteren Polarisierung und Spaltung Europas entgegenzusteuern, sollten die Spardiktate gelockert werden, fordern EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.

19/04/13 Konkrete Ergebnisse der EU-Strukturförderung vorgestellt
In einem aktuellen Strategiebericht zieht die Europäische Kommission Zwischenbilanz zur Verwendung der EU-Strukturfonds von 2007 bis 2011. Allein in Deutschland wurden über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in diesem Zeitraum über 46.000 Arbeitsplätze geschaffen, EU-weit waren es 400.000.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Wachstum mit weniger Rohstoffverbrauch: Nächste Etappe auf dem Weg zu einem ressourcenschonenden Europa

05.06.2012 EU-Umweltkommissar Janez Potočnik

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